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Schuetzen Sie sich durch Impfungen

Auch wenn die Stimmen der „Impfverweigerer" immer lauter werden, Impfungso können doch 130 Jahre Forschung nicht umsonst gewesen sein. Haben sie doch schließlich dazu beigetragen, dass viele Krankheiten inzwischen von der Bildfläche verschwunden sind. Wenn man sich die Bilanz so anschaut, muss man sagen, dass viele Bundesbürger „impfmüde" geworden sind.

Schade eigentlich, denn jede verpasste Impfung bedeutet auch zugleich eine verpasste Chance sich vor Krankheiten zu schützen. Gerade bei Kindern ist der Impfschutz besonders wichtig. Aber gerade hier kann man große Lücken im Impfpass feststellen. Oftmals wird die letzte und entscheidende Impfung dann doch nicht mehr durchgeführt oder schlichtweg vergessen.

Eine Erklärung kann man wohl darin finden, dass die heutige Generation die Folgen und das Leid der Krankheiten nicht mehr kennt. Nur die ältere Generation hat beispielsweise noch die Opfer der Kinderlähmung gesehen. Aber wen interessieren diese Dinge heute noch? Die ersten Impfversuche führen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Damals fand man heraus, dass eine absichtliche Infektion mit Kuhpockenviren vor der gefürchteten Pockenkrankheit, auch „Blattern" genannt, schützen konnte. Bis dahin galt der Pockenvirus als einer der tödlichsten Erreger, der regelmäßig ganze Landstriche heimsuchte. Ober 30 % der Infizierten starben, viele Überlebende waren von Narben gezeichnet, blieben taub, blind oder gelähmt. 180 Jahre vergingen zwischen den ersten Versuchen und dem letztmaligen Auftreten dieser Erkrankung im Jahre 1977. Eine weltweite Massenimpfung hatte dazu beigetragen, dass die Viren bis heute nicht mehr aktiv geworden sind und es hoffentlich auch nie wieder werden. Seitdem sind viele weitere Impfstoffe entdeckt und entwickelt worden und viele Krankheiten wie Kinderlähmung, Masern, Mumps und Röteln gehören fast der Vergangenheit an.

Bei den Impfstoffen gibt es zwei Typen: Den Tot- oder Lebendimpfstoff. Bei den Totimpfstoffen handelt es sich um tote Erreger oder einzelne Bestandteile der Erreger. Der Impfstoff ist besonders verträglich, erfordert aber eine regelmäßige Auffrischung. Totimpfstoffe werden bei spielsweise bei Impfungen gegen Keuchhusten, Grippe, Pneumo- und Meningokokkeninfektionen eingesetzt. Bei den Lebendimpfstoffen werden abgeschwächte, aber vermehrungsfähige Bakterien und Viren gespritzt, die das Immunsystem aktivieren. Ihr großer Vorteil besteht darin, dass sie eine echte Krankheit im Kleinen simulieren. Der Impfschutz ist stabiler und hält oft ein Leben lang. Lebendimpfstoffe werden z. B. bei der Impfung gegen Masern, Wumps oder Röteln genutzt.

Impfungen sind wichtig und richtig! Doch wir wollen hier an dieser Stelle nicht verschweigen, dass es natürlich Impfnebenwirkungen geben kann. Daher stehen  viele Eltern nach dem Wegfall der impfpflicht vor einer schweren Entscheidung:  Ist der Impfschutz wichtiger als die eventuell auftretenden Nebenwirkungen? Eine einfache Antwort hierauf gibt es nicht. Die Uneinigkeit der Arzte macht die Entscheidung da auch nicht einfacher. Das stärkste Argument gegen Schutzimpfungen ist, dass durch Impfungen gesundheitliche Schäden ausgelöst werden können. Diese bleibenden Impfschäden treten zwar äußerst selten auf doch es gibt sie. Da überlegen einige Eltern schon, ob sie bei Kinderkrankheiten, die praktisch als ausgestorben gelten auch nur das kleinste Impfrisiko eingehen sollen.

Impfbefürworter behaupten dagegen, dass die Folgen der Kinderkrankheiten gefährlicher sind als die Nebenwirkungen der Impfungen. Zudem argumentieren sie, dass einige als fast ausgerottet geltende Krankheiten wieder zurückkehren werden, wenn ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung nicht geimpft ist.

In seltenen Fällen haben Impfungen schwerste Nebenwirkungen, von denen dauerhafte Schäden bleiben wie etwa Krampfanfälle oder Erkrankungen des Nervensystems. Seit 2001 müssen Ärzte den Verdacht auf eine gesundheitliche Schädigung nach einer Impfung (Impfkomplikation) an das Gesundheitsamt melden. Dieses leitet die Daten in anonymisierter Form an die zuständige Landesbehörde und das Paul-Ehrlich-lnstitut weiter.

2005 gingen dort 1.393 Meldungen ein. Den größten Anteil hatten mit jeweils 30 % die Altersgruppen der Säuglinge und Kleinkinder (null bis zwei Jahre) und der Erwachsenen (18 bis 59 Jahre). 919 der Verdachtsfälle hatten schwerwiegende Komplikationen, 28 trugen einen bleibenden Schaden davon. Aber: Bei den Verdachtsfällen muss nicht notwendigerweise ein Zusammenhang zwischen Impfung und Beschwerden bestehen. Immerhin hielten in 62 % der gemeldeten Fälle die Experten einen solchen Zusammenhang zumindest für möglich, auch wenn andere Ursachen denkbar wären. In nur 8 % der Fälle sahen die Wissenschaftler einen Zusammenhang als wahrscheinlich an und nur in 0,6 % der Fälle als gesichert. Bei den 2005 gemeldeten 25 Todesfällen vermuteten die Wissenschaftler nur bei zwei Erwachsenen die Impfung als mögliche Ursache. Wenn man die Gesamtzahl aller Verdachtsfälle mit der in Deutschland verkauften Impfdosen in Beziehung setzt, ergibt sich für die Jahre 2004 und 2005 eine auf alle Impfstoffe bezogene Melderate von 3 Verdachtsfällen pro 100.000 Impfdosen. (Quelle: Paul Ehrlich-lnstitut).

Ob die Zahl der Verdachtsfälle nun hoch oder niedrig ist kommt auf den Betrachter an. Wir können an dieser Stelle noch viel über das Für und Wider von Impfungen diskutieren. Fakt ist, dass wir Ihnen die Verantwortung für Sie und Ihre Familie nicht abnehmen können. Sie entscheiden, welche Impfungen Sie zulassen wollen und welche nicht. Offizieller Anhaltspunkt für Ihre Impfentscheidung sollten jedoch die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Kochinstitut sein.

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